Londoner Healthtech Calibre von Ex-N26-Manager startet mit 3,3 Millionen Dollar

Das Calibre-Gründerteam © Calibre


Das Londoner Healthtech-Startup Calibre verlässt den Stealth-Modus und hat sich 3,3 Millionen Dollar in einer Pre-Seed-Finanzierung gesichert. Mitgründer des Jungunternehmens war Alexander Weber, der in der Vergangenheit die Rolle des Chief Growth Officer von N26 innehatte. Calibre verbindet Diagnostik mit ärztlicher Betreuung und KI-gestützter Analyse. Das System wertet medizinische Vorgeschichte, tägliche Gewohnheiten und Umweltfaktoren aus und verknüpft diese mit passenden diagnostischen Tests.

Calibre bietet personalisierten Gesundheitsplan

Lead-Investor bei dieser Runde ist der Berliner Investor Amino Collective. Weitere Beteiligungen kommen von Daybreak Ventures, Cocoa Ventures sowie prominenten Angel-Investoren wie Maximilian Tayenthal (N26-Mitgründer) und Timo Boldt (Gousto-Gründer). Der Service startet zunächst in Großbritannien ab 69 Pfund pro Monat, für die DACH-Region läuft bereits eine Warteliste.

Nutzer:innen des Calibre-Service erhalten einen personalisierten Plan, der den aktuellen Gesundheitszustand gezielt verbessern und langfristige Risiken reduzieren soll. Was bisher vor allem Leistungssportler:innen oder Personen mit umfassender privater medizinischer Betreuung vorbehalten war, will das Startup nun breiter zugänglich machen. Die medizinische Versorgung erfolgt über den Partner DocTap, einen von der Care Quality Commission registrierten Anbieter.

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„Grundlegender Wandel im Verständnis von Gesundheit“

Calibre ist erst im letzten Jahr an den Start gegangen. Neben CEO Alexander Weber gehören auch Reinhold Innerhofer (CMO) und Ben Levy (CTO) zum Founderteam. Innerhofer ist Arzt und Sportwissenschaftler, der unter anderem mit Olympiamedaillengewinnern und Weltmeistern arbeitete. Levy skalierte in der Vergangenheit die Healthtech-Unternehmen Elvie und Manual auf jeweils über 100 Millionen Euro Umsatz.

Alexander Weber positioniert das Startup an einem Wendepunkt: „Wir erleben derzeit einen grundlegenden Wandel im Verständnis von Gesundheit. Gesundheit wird nicht mehr nur als Abwesenheit von Krankheit gesehen, sondern als wichtige Grundlage für ein erfülltes Leben. Viele Menschen fühlen sich vom bestehenden Gesundheitssystem im Stich gelassen und navigieren ihre Gesundheit selbst, mit viel Aufwand aber oft ohne echte Wirkung. Genau hier setzt Calibre an. Wir helfen Menschen zu verstehen, was ihre Gesundheit tatsächlich beeinflusst, und zeigen ihnen, wie sie diese gezielt verbessern können.“

Investor Maximilian Tayenthal zieht Parallelen zur Fintech-Entwicklung: „Wir sehen im Healthtech-Bereich eine ähnliche Entwicklung wie bei Fintechs vor einigen Jahren. Die Erwartungen der Verbraucher:innen entwickeln sich schneller als bestehende Systeme. Gesundheit steht an einem vergleichbaren Wendepunkt, und Calibre adressiert genau diese Entwicklung.“ Nach dem Start in Großbritannien plant das Unternehmen die internationale Expansion. Interessierte aus der DACH-Region können sich bereits auf die Warteliste setzen lassen.


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